Feuerwehr leistet 1111 Einsatzstunden

 

Hauptversammlung: Bilanz für Schneeberger Gruppe

 

Schneeberg Zwei Schnapszahlen prägen den Tätigkeitsbericht der freiwilligen Feuerwehr Schneeberg für das vergangene Jahr: 22 Einsätze leistete die Löschgruppe 2012, dabei kamen 1111 Einsatzstunden zusammen. Diese Zahlen hat Kommandant Andreas Behrens in der Jahresversammlung der Wehr am vergangenen Wochenende vorgelegt.

Zusätzlich dazu waren die Schneeberger Einsatzkräfte 14-mal vor Ort, wenn technische Hilfe gefordert war, hielten einmal Sicherheitswache und mussten siebenmal ausrücken, um Brände zu löschen. Der Waldbrand in Amorbach habe die Wehr am meisten gefordert, sagte Behrens.
30 Jahre im Verein
Für 20 Jahre in der Feuerwehr zeichnete der Kommandant Jürgen Albert aus. Seit 30 Jahren gehören Gerald Grimm, Jörg Götzinger, André Grimmbacher und Patrick Hörst dem Verein an. Schriftführerin Tanja Bauer erinnerte an die Aktivitäten im vergangenen Jahr. Dazu zählten das Spätsommerfest und die Schlussübung zusammen mit der Rotkreuz-Bereitschaft. Diese habe viele Zuschauer angelockt.
Ein leichtes Plus in der Kasse vermeldete Kassier Jörg Götzinger. Das Geld auf ihrem Konto verwendete die Feuerwehr überwiegend für Ausrüstungsgegenstände. Kassenprüfer André Grimmbacher bescheinigte Götzinger eine vorbildliche Kassenführung.
Mit Nachwuchs auf gutem Weg
Jugendwart Ralf Blaser teilte mit, dass die Jugendwehr derzeit 14 Kinder und Jugendliche ausbildet. Davon sind zwölf Mädchen und Jungen älter als zwölf Jahre. Im vergangenen Jahr absolvierte die Jugend neben den technischen Übungen auch den Wissenstest und nahm an Ferienspielen, Flursäuberungsaktion sowie dm Zeltlager in Mönchberg teil.
Kreisbrandmeister Stefan Schäfer erklärte in seinem Grußwort, mit der Nachwuchsarbeit seien die Schneeberger auf einem guten Weg. Mit 14 Jugendlichen sei ein guter Grundstock vorhanden.
Schäfer widersprach dem Vorurteil, beim Kauf von Ausrüstungsgegenständen gehe es um neues Spielzeug für die Wehrleute. Heute seien die Anforderungen an die Ausrüstung andere als vor 20 Jahren. Es gehe darum, über die notwendigen Einsatzgeräte zu verfügen, die immerhin zur Rettung von Menschen und zum Schutz von Sachwerten notwendig seien. tha